Infrastruktur

Verkehrslandeplatz Saarlouis-Düren ( EDRJ )

Flugleitung
Flugplatz Düren – Untere Saar – Betriebsgesellschaft mbH
66798 Wallerfangen – Düren

Tel: 06837 – 265
Fax: 06837 – 91230
Mail: tower (a.t.) edrj.de

Geschäftsführung
Flugplatz Düren – Untere Saar- Betriebsgesellschaft mbH
Landratsamt
Kaiser-Wilhelm-Str. 4-6
66740 Saarlouis

Tel: 06831 – 444 – 410 ( Durchwahl, Landratsamt Saarlouis )
Fax: 06831 – 444 – 435

Frequenz : 122,600
Platzhöhe : 342 m ü NN
Bahnlänge : 800 m Asphalt
Bahnausrichtung : 25 / 07
Geographische Breite : 49º 18’ 75’’ Nord
Geographische Länge : 06º 40’ 44’’ Ost


Anfahrt

1. aus Richtung Neunkirchen kommend von der A 8 beim AB-Kreuz Dillingen auf die A 620 / E 29 Richtung Saarbrücken wechseln oder
2. aus Richtung Luxemburg kommend auf der A 8 / E 29 oder
3. aus Richtung Saarbrücken kommend auf der A 620 / E 2
bis zur Ausfahrt Saarlouis-City, Metz, Überherrn (Ausfahrt 3) fahren, danach weiter auf der L 405/L 269 über Felsberg in Richtung Ittersdorf bis zum Abzweig nach Düren (Wallerfangen Düren). In der Ortsmitte von Düren nach rechts abbiegen und hinter dem Ortsende nochmals nach rechts zum Flugplatz Düren. Die Zufahrtsstraße ist rd. 1 km lang.

anfahrt


Geschichte

Der Verkehrslandeplatz Saarlouis-Düren

Die Entstehung des Verkehrslandeplatzes Saarlouis-Düren steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der Errichtung der Ford-Werke Saarlouis auf dem Röderberg. Dem bisher auf diesem Gebiet angesiedelten Verein der Flugsportfreunde ist 1967 im Tausch als neuer Standort das Gelände auf dem „Saarlouiser Gau“ angeboten worden. Bis zum Jahr 1970 war der Flugplatz lediglich mit einer Grasnarbe versehen und diente dem Flugsportverein als Sportflugplatz mit dem Schwerpunkt Segelflug. Bereits zwei Jahre nach dem Standorttausch stellte sich jedoch heraus, dass der Flugplatz in seinem bisherigen Ausbauzustand den wachsenden Ansprüchen des gewerblichen und privaten Luftverkehrs nicht mehr genügte. Die starke Aufwärtsentwicklung der Wirtschaft im Bereich der „Unteren Saar“, insbesondere im Landkreis Saarlouis, und deren gestiegene Nachfrage nach einem Flugplatz mit einer befestigten Start-/Landebahn hätte der Flugsportverein nicht umsetzen können. Mit dem Landkreis Saarlouis, den Städten Saarlouis (als Gesellschafter bis 1984) und Dillingen (als Gesellschafter bis 1977) fanden sich drei Träger der öffentlichen Hand, die am 22.06.1970 die „Flugplatz Düren – Untere Saar – Betriebsgesellschaft mbH“ gründeten. Am 05.07.1970 erfolgte die Eröffnung des Flugbetriebes und die Inbe-triebnahme der 800 m langen und 20 m breiten Asphaltbahn, die eine Verlegung des Segelfuggeländes auf die nördliche Seite des rd. 39 ha großen Flugplatzgeländes zur Folge hatte. In den Anfangsjahren erlebte der Flugplatz Düren eine ständige Aufwärtsentwicklung. Bis zum Jahr 1981 waren jährlich zwischen rd. 20.000 bis 26.600 Bewegungen, also jeweils 10.000 bis 13.300 Starts und Landungen, zu verzeichnen, die sich in den Folgejahren wegen der einsetzenden allgemeinen Rezession wieder rückläufig entwickelten. Dies und die zum Zwecke des Lärmschutzes angeordneten Flugbeschränkungen führten dazu, dass im Jahr 2004 nur noch rd. 8.550 Bewegungen (4.275 Starts und Landungen) stattgefunden haben. Da sich die gewerbliche Wirtschaft, auf deren Intention der Ausbau zu einem Verkehrs-landplatz zurückging, immer mehr zurückgezogen hat aus Gründen, die entweder in den Kosten der allgemeinen Luftfahrt oder der begrenzten Platzgröße bzw. der eingeschränkten Betriebszeiten vor allem nachts liegen, besteht das derzeitige Flugaufkommen überwiegend aus Sport- und Freizeitfliegerei. Die jährlichen Gesamtbewegungen pendeln seit dem Jahr 2009 zwischen 13.000 und 14.000 Bewegungen. Im Jahr 2009 ist die Flughafen Saarbrücken GmbH als Gesellschafter eingetreten. Im gleichen Jahr sind zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Reduzierung der vom Flugplatz Düren ausgehenden Schallemissionen neue Rollwege und eine einfache Anflughilfe installiert worden. Daneben ist auch eine neue Tankanlage gebaut und die Löschwasserversorgung verbessert worden. Zur weiteren Reduzierung der Schallemissionen hat die Fa. DAS Aviation GmbH Mitte 2010 zusätzlich ein neues Absetzflugzeug angeschafft, mit dem – gegenüber 6 Personen in dem vorhandenen Luftfahrzeug – bis zu 21 Fallschirmspringer/innen abgesetzt werden können, was zu einer Reduzierung der Absetzflüge und der Gesamtbewegungen seit dem Jahre 2010 führt. Mitte 2011 wurde das kleine Absetzflugzeug durch ein größeres Flugzeug für bis zu 15 Fallschirmspringer/innen ersetzt. Der Flugplatz Düren, je nach Saison und Wochentag von 9:00 Uhr, 10:00 Uhr oder 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr jedoch nicht später als Sonnenuntergang geöffnet, ist zugelassen für Motorflugzeuge, Dreh-flügler, Motorsegler, Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge, Freiballone, Personenfallschirme und Gleitschirme mit Windenstart. Derzeit sind der Aero-Club Saarlouis e. V., der Aeronauten Club Don Bosco e. V., der Fallschirmsportverband Saar e. V., die Flugsportfreunde Saarlouis e. V. sowie der Flugsportverein UL-Flug Ikarus Saar e. V. und insgesamt 40 Flugzeuge beheimatet. Neben den bereits erwähnten gewerblichen Betrieben sind die Fliegerklause „Gate One“, die DAS Aviation GmbH, die Fallschirmsportschule Saar GmbH, das Luftbildcentrum GbR, die Werbeagentur Folien Performance und die Paratec Fallschirmbau, Technik, Service GmbH am Flugplatz Düren ansässig.

Der Flugplatz Düren ist nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel im Landkreis Saarlouis, an dem man neben dem passiven Beobachten des regen Treibens von der Terrasse der Fliegerklause aus auch selbst aktiv teilnehmen kann. Gerne stellen wir den Kontakt zu den gewünschten Ansprechpartnern her. Sie erreichen die Geschäftsstelle unter der Ruf-Nummer 06831/444-410 (Mo – Fr von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr) sowie die Flugleitung während der Öffnungszeiten unter der Ruf-Nummer 06837/265.